Mein Weg zu WEGZEIT

Mein Weg hierher war nicht geplant.

Ich komme ursprünglich aus der Mediengestaltung und dem Informationsdesign und habe viele Jahre im Einzelhandel gearbeitet. Dabei war ich immer mitten im Leben und vor allem mitten unter Menschen.

Im Laufe der Jahre habe ich etwas immer wieder erlebt: Menschen erzählen mir ihre Geschichten.

Im Laden. Im Gespräch. Manchmal ganz nebenbei.

Sie erzählen von Beziehungen, Veränderungen, Entscheidungen, Sorgen oder Dingen, die sie gerade beschäftigen. Und oft entsteht aus einem Gespräch ein anderer Blick auf das, was vorher festgefahren schien.

Ich habe gemerkt, dass mir genau das liegt: zuhören, Fragen stellen, Zusammenhänge sehen und gemeinsam eine andere Perspektive entdecken.

Der tiefste Grund dafür liegt aber in meiner eigenen Geschichte.

Vor elf Jahren hat sich mein Leben innerhalb von Sekunden verändert. Mein Mann ist bei einem Arbeitsunfall tödlich verunglückt. Unsere beiden Jungs waren damals drei und acht Jahre alt.

Von einem Moment auf den anderen war nichts mehr so, wie es vorher war.

Ich musste lernen, mit einem Verlust zu leben, Verantwortung zu tragen und gleichzeitig für meine Kinder da zu sein. Menschen, von denen ich dachte, sie würden bleiben, gingen irgendwann ihren eigenen Weg. Andere Menschen kamen neu in mein Leben.

Und ich habe über die Jahre meinen eigenen Weg gefunden.

Nicht, indem ich die Vergangenheit vergessen oder einfach hinter mir gelassen habe. Sondern indem ich gelernt habe, sie anzunehmen und gleichzeitig nach vorne zu schauen. Schritt für Schritt. Mitten im ganz normalen Alltag.

Diese Erfahrung hat mich geprägt.

Sie hat meinen Blick auf Menschen verändert. Auf Veränderung. Auf das, was uns manchmal aus der Bahn wirft und darauf, dass wir nicht immer sofort eine Lösung brauchen.

Manchmal brauchen wir jemanden, der zuhört.

Jemanden, bei dem wir aussprechen können, was gerade in uns los ist. Ohne bewertet zu werden. Ohne funktionieren zu müssen. Und manchmal hilft es, dabei einfach ein Stück gemeinsam zu gehen.

Genau daraus ist WEGZEIT entstanden.

Heute verbinde ich meine berufliche Erfahrung mit Menschen, meine Lebenserfahrung und meine Freude daran, Menschen neue Perspektiven zu eröffnen.

WEGZEIT ist keine Therapie und ich verspreche keine fertigen Lösungen.

Ich möchte dir einen Raum geben, in dem du sein kannst, wie du gerade bist.

Wir gehen ein Stück gemeinsam.
Du erzählst, wenn du möchtest.
Ich höre zu.
Ich frage nach.
Und vielleicht verändert sich unterwegs schon etwas an deinem Blick auf das, was dich beschäftigt.

Vielleicht ist das manchmal alles, was es braucht, um den nächsten eigenen Schritt zu finden.

Deine WEGZEIT beginnt dort, wo du losgehst.